
Kaarst, 11. April 2008 - Morgens um sieben beginnt der Verkauf in der Cafeteria des St. Elisabeth-Hospitals in Herten. Wenn sie abends um halb sieben ihre Türen wieder schließt, hat das fünfzigköpfige Team rund um Küchenleiterin Elisabeth Paul viele tausend Kundenwünsche bedient und abgerechnet. Seit Juni 2007 arbeitet die Cafeteria mit dem Kassensystem Delicassa auf IBM-Hardware, um unterschiedliche Kundengruppen, täglich wechselnde Angebote und das Buffet-Geschäft reibungslos abzurechnen und effizient zu kontrollieren. Für das Krankenhaus ist seine leistungsfähige Cafeteria kein Kostenfaktor, sondern eine Einnahmequelle. Das Kassensystem muss genau so leistungsfähig und flexibel sein wie die Organisation, die es benutzt.
Die ersten Kunden morgens sind Patienten, die am angeschlossenen Kiosk ihre Zeitung holen. Wie alle Produkte ist die Zeitung in den Warenbestand des Kassensystems eingegeben. "Wenn sich mal ein Preis ändert, wie beispielsweise bei der Bild-Zeitung, können wir diesen in wenigen Sekunden direkt am Gerät ändern, ohne das ganze System herunterzufahren." erläutert Elisabeth Paul ihre praktische Erfahrung mit Delicassa. Im Kassenbereich sind in erster Linie Aushilfen und angelernte Kräfte im Einsatz. Nach kurzer Einweisung arbeiten diese gerne mit Delicassa. Der Kiosk ist schon fast ein kleiner Einzelhandel und bietet vom Impulseis über die Zeitung bis hin zum Parfüm oder Kinderspielzeug rund 800 Artikel an, die alle über das Kassensystem verwaltet werden. Küchenleiterin Elisabeth Paul: "Wir erfüllen gerne die Wünsche von Mitarbeitern, Patienten, Gästen und Kunden im Umfeld. Wir können individuelle Wünsche innerhalb von zwei Tagen bedienen: Neue Produkte geben wir dann eben schnell ins Kassensystem ein. Die Eingabe neuer EAN-Codes für das Zeitschriftenangebot war früher eine Sysiphos-Aufgabe, heute liest die Mitarbeiterin die Strichcodes schnell mit dem Scanner der Kasse ein."
Die Cafeteria bedient werktags rund 600 Kunden. Allein dreihundertfünfzig Mittagessen rechnet Delicassa unbar über verschiedene Kundenkarten-Modelle ab. Mitarbeiter und Schüler, Zivildienstleistende und Azubis (auch aus anderen Häusern) besitzen eine Kundenkarte für die Bezahlung von Speisen und Getränken. Delicassa erfasst den Verzehr so, dass die aufgelaufenen Kosten für Mitarbeiter als geldwerte Leistung automatisch mit dem Gehalt verrechnet werden. Mitarbeiter aus Fremdfirmen, die ebenfalls mittags in die Cafeteria kommen, erhalten eine aufladbare Kundenkarte. Delicassa erkennt die Karten der verschiedenen Kundengruppen und berechnet die für die jeweilige Gruppe gültigen Preise.
Delicassa verwaltet die täglich wechselnden Gerichte, die ein Koch an der Front Cooking Station frisch zubereitet, sowie vier weitere Hauptgerichte, zahlreiche Snacks und Getränke (insgesamt rund 1.500 Artikel). Über das Jahr hinweg speichert die Kasse auch schnell und unkompliziert die Aktions-Angebote aus Vital-Wochen im Frühjahr oder den Länderwochen zur Fußball-Europameisterschaft.
Am Sonntag verkauft die Cafeteria ihr Angebot vor allem an Besucher des Krankenhauses, die ihre Einkäufe bar bezahlen. Beliebtes Geschenk und besser als Blumen aus Verlegenheit sind Cafeteria-Gutscheine, mit denen Patienten Kaffee trinken oder Zeitschriften kaufen. Diese werden in Form von wiederaufladbaren Magnetkarten angeboten. Delicassa verhindert zuverlässig Betrug (beispielsweise durch mehrfaches Einlösen eines Gutscheines) und liefert ständig aktuelle Übersichten über die in Form von Gutscheinen im Umlauf befindlichen Werte.
Buffets sind ein Zusatzgeschäft der Krankenhausküche, die seit Sommer 2007 ebenfalls in wenigen Minuten über Delicassa abgerechnet werden können. Zuvor nahm die individuelle Rechnungslegung im Büro viel Arbeitszeit in Anspruch.
Montags prüft Elisabeth Paul dann von einem der beiden Büroarbeitsplätze die Umsätze der Vorwoche und bewertet die Delicassa-Statistiken. Auch eine erfahrene Einkäuferin hat nicht immer alle Produkte im Kopf. Ihr hilft ein Blick auf die "Renner+Penner-Liste", um richtige Einkaufsentscheidungen für die nächste Bestellung zu treffen und Lagerbestände und Wareneingänge zu kontrollieren. Besonders praktisch sind die Delicassa-Statistiken auch für Saisonartikel: Vor der Bestellung von Osterhasen oder Gänsekeulen zu St. Martin ruft Elisabeth Paul die genauen Verkaufszahlen des Vorjahres ab.
Delicassa konnte bereits in der Standard-Ausführung allen Ansprüchen des Verpflegungsmanagements im St. Elisabeth-Hospital gerecht werden. "Wir waren erstaunt, wie flexibel das Kassensystem ist und wie viele Anwendungen im Leistungsumfang enthalten sind" erinnert sich die Küchenleiterin. Sie schätzt den unkomplizierten und flexiblen Support von Alexander Barisic und seinem Team. Bacom Consulting entwickelt seit mehr als vierzehn Jahren Branchenlösungen für die Gastronomie.
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